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Die Planungsanalyse sollte neutral bei jeder Neubaumaßnahme durchgeführt werden. Dies sagen wir, ohne Architekten oder Fachingenieure grundsätzlich anzweifeln zu wollen.
Wir sagen dies in dem Wissen, dass auch wir eine Planung nach der Analyse zumindest zu 95% für gut oder funktional beurteilen.
Mit den restlichen 5% beschäftigen wir uns sehr intensiv und untersuchen Sie auf mögliche Problemfelder, die meist erst nach Ablauf der heute üblichen 5-jährigen Gewährleistungsfrist auftreten. Gerade dieser sehr klein erscheinende Anteil sorgt bei evtl. später auftretenden Schäden im Verhältnis zu den Baukosten zu immensen Sanierungskosten.
Um diese Analyse durchführen zu können, muss eine Ausführungsplanung mit entsprechenden Detailzeichnungen im Maßstab 1:50 vorliegen.
Viele Bauherren schrecken aber in der Planungsphase vor diesen zusätzlichen Kosten zurück.Vergleicht man aber diese Kosten mit den Kosten für eventuell auftretende Baumängel, so sollte man sich besser hierfür entscheiden.
Ein zweiter Faktor kommt hinzu. Ein Planer, der eine Ausführungsplanung erstellt, ist gezwungen, sich viel intensiver mit Detaillösungen auseinanderzusetzen. Anders herum, ein ausführender Betrieb ist bei Vorhandensein einer Ausführungsplanung nicht in der Lage zu sagen: „….das habe ich nicht gewusst!“ bzw. „….das kann ich auch billiger lösen!“
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